Das Euro/Dollar-Paar notiert bei 1,1772 in etwa wieder auf seinem Stand von Freitagabend, nachdem es am Montagmorgen noch bei 1,1752 gestanden hatte. Das Dollar/Franken-Paar bewegt sich mit 0,7785 kaum von der Stelle und auch das Euro/Franken-Paar tritt bei Kursen von 0,9165 an Ort.

Im Iran-Krieg ist weiter kein Frieden in Sicht. Die Kriegssorgen lassen die Anleger auch zu Beginn der neuen Handelswoche nicht los und die Ölpreise sind zuletzt deutlich gestiegen, was die Kauflaune an den Finanzmärkten generell bremst. Zuletzt hatten die hohen Ölpreise die Inflationserwartungen angetrieben und damit die Spekulation auf höhere Zinsen.

In einem Interview mit der «Financial Times» (FT) dämpfte der Vizepräsident der EZB, Luis de Guindos, die Erwartungen an eine Zinserhöhung zuletzt etwas. Seiner Einschätzung nach sind die Inflationsrisiken derzeit geringer als vor vier Jahren, als der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine die Energiekosten stark in die Höhe trieb. Die EZB sollte daher nicht überreagieren.

Während im heutigen Handelsverlauf kaum mehr wichtige Wirtschaftsdaten auf dem Programm stehen, dürften die für den morgigen Dienstag erwarteten US-Inflationszahlen die Märkte dann wohl mehr interessieren.

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(AWP)