Gegenüber dem US-Dollar notiert der Schweizer Franken mit 0,8121 etwas tiefer als am frühen Morgen (0,8107). Der Euro hat zum US-Dollar am Vormittag leicht an Terrain eingebüsst und wird derzeit zu 1,1347 nach 1,1367 am frühen Morgen gehandelt.

Das Euro/Franken-Paar tritt bei Kursen von 0,9216 mehr oder weniger auf der Stelle.

«Der Ausverkauf im Tech-Sektor ist auf die Währungen übergeschwappt, die Liquidität trocknet in diesem riskanteren Umfeld aus und fliesst in die sicheren Häfen», heisst es in einem Kommentar von ING. Auch wenn man angesichts der massiven Kursgewinne im KI-Sektor bislang nur von einer moderaten Korrektur sprechen könne, dürfte die Nachfrage nach dem Dollar anhalten, solange die Unsicherheit nicht abebbt.

Traditionell ist zwar auch der Franken ein in solchen Zeiten gesuchter sicherer Hafen. Da die SNB aber wohl entgegen der US-Notenbank Fed oder auch der EZB ihre Zinsen im laufenden Jahr nicht anheben wird, spielt der Effekt dieses Mal nicht im üblichen Ausmass.

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(AWP)