So steht das Währungspaar EUR/USD bei 1,1461 nach 1,1456 im frühen Geschäft, im Top in der Nacht waren es gar 1,1477 gewesen. Vor dem Zinsentscheid am Mittwoch hatte ein Euro allerdings noch deutlich weniger als 1,14 gekostet.

Zur hiesigen Währung notiert der Dollar bei 0,8151 Franken (Tagestief 0,8131), aber ebenfalls klar schwächer als am Vortag, als er noch zeitweise über 0,82 lag.

Im Fokus steht auch am Devisenmarkt der Zinsentscheid der US-Notenbank vom Vorabend. Dieser hinterliess die Marktteilnehmer teilweise etwas ratlos. Wer gehofft habe, dass die folgende Pressekonferenz mehr Informationen bereithalten würde, sei bitter enttäuscht worden, heisst es dazu in einem Kommentar der Commerzbank.

Der neue Fed-Chef Kevin Warsh habe die Kunst perfektioniert, eine lange Antwort zu geben, letztlich aber wenig dabei zu sagen. Es sei deshalb nicht überraschend, dass der US-Dollar habe Federn lassen müssen, nachdem Warsh keine Hinweise darauf gegeben hatte, wie er das Inflationsziel von 2 Prozent zu erreichen gedenke.

Konjunkturdaten aus Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien haben derweil den Eurokurs am Donnerstag kaum bewegt. Dafür werden am Nachmittag noch das BIP der USA im zweiten Quartal publiziert, das die effektive Entwicklung der gesamten Wirtschaft widerspiegelt, sowie Angaben zu den Einkommen und Ausgaben der Konsumenten in den USA, welche Aufschlüsse über die Stimmung geben könnten.

awp-robot/cf

(AWP)