Aktuell ist ein Dollar für 0,7880 nach 0,7909 Franken am Morgen zu haben. Der EUR/USD-Kurs zieht parallel dazu auf 1,1477 von 1,1429 an. Das EUR/CHFPaar tritt derweil bei Kursen von 0,9043 mehr oder weniger auf der Stelle.

Die Dollarstärke hat sich damit etwas abgeschwächt. Weil seit Beginn des Iran-Krieges die Gas- und Ölproduktion sowie der Transport der beiden Rohstoffe im Nahen Osten stark beeinträchtigt sind, zogen die Preise dafür stark an. Und da Gas und Öl in der US-Währung gehandelt werden, stieg in der Folge auch die Dollar-Nachfrage. Zudem war der Dollar als Krisenwährung gefragt. Händler wollten die neuste Entspannung beim Preis aber nicht überinterpretieren: Eine nachhaltige Gegenbewegung bedinge eine Entspannung in der Strasse von Hormus.

In der laufenden Woche richtet sich der Blick neben dem Iran-Krieg zudem in die Schaltzentralen der wichtigsten Notenbanken. Innerhalb von nur 24 Stunden werden am Mittwoch und Donnerstag die US-Notenbank Federal Reserve (Fed), die Europäische Zentralbank (EZB), die Bank of England (BoE), die Schweizerische Nationalbank (SNB) und die Bank of Japan (BoJ) ihre Sitzungen abhalten. Die Währungshüter können so erstmals auf die durch den Krieg ausgelösten Schocks reagieren.

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) dürfte dabei am Donnerstag am Nullzins festhalten. Das bisher schon nicht einfache Umfeld ist mit dem Iran-Krieg allerdings noch einmal schwieriger geworden, halten Ökonomen fest. Nicht zuletzt wegen dem gegenüber dem Euro erstarkten Franken.

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(AWP)