Auch zum Franken legte der Dollar zu und rückte über die 0,78er-Marke vor. Aktuell kostet ein Dollar 0,7807 Franken. Derweil rutschte der Euro auf 0,9196 Franken und damit unter die 0,92er-Schwelle ab.
Am Nachmittag hatten zuvor die Fortschritte auf dem Weg zu einem Ende des Iran-Kriegs für eine freundliche Stimmung an den Finanzmärkten gesorgt, was den Euro stützte. Der Iran will Handelsschiffen wieder die Durchfahrt durch die Strasse von Hormus für die Dauer der geltenden Waffenruhe erlauben.
Das führte auch im Öl- und Gashandel zu tieferen Preisen, was zugleich die Inflationserwartungen dämpfte. Seit dem Beginn des Iran-Kriegs ist die Inflation in der Eurozone spürbar gestiegen. Zuletzt hatte EZB-Präsidentin Christine Lagarde vor Inflationsgefahren wegen des Nahost-Kriegs gewarnt.
«Er wird sich kurzfristig durch höhere Energiepreise erheblich auf die Inflation auswirken», sagte Lagarde beim Internationalen Währungsfonds (IWF). Die mittelfristigen Folgen hingen von der Intensität und Dauer des Konflikts ab. Allerdings bleibt eine gewisse Skepsis am Markt, ob die Waffenruhe im Nahen Osten halten wird.
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(AWP)
