Der Euro hat zum US-Dollar am Vormittag ebenfalls leicht an Terrain eingebüsst und wird derzeit zu 1,1422 nach 1,1438 am frühen Morgen gehandelt. Das EUR/CHF tritt bei Kursen von 0,9257 mehr oder weniger auf der Stelle.
Damit hat sich der Dollar etwas von seinem Schwächeanfall nach den US-Inflationszahlen vom Vortag erholt. Die unerwartet tiefe US-Inflation habe die Zinserwartungen verändert, heisst es bei der Commerzbank. «Hatte der Markt vor den Zahlen noch mit rund 1,7 Zinsanhebungen bis Jahresende gerechnet, waren es am Ende des Tages nur noch 1,2. Ein halber Zinsschritt wurde also ausgepreist», heisst es in einem Kommentar des Instituts. Tiefere Zinsen schwächen naturgemäss eine Währung.
Doch es gibt auch warnende Stimmen. Die US-Inflation sei nach wie vor klar über dem von der Notenbank angepeilten Niveau, meinen diese. Und die wieder gestiegenen Ölpreise sprächen auch für keine baldige Entwarnung.
Im Tagesverlauf gibt es einige zweitrangige Konjunkturdaten, etwa Angaben zu den Produzentenpreisen. Der Preisauftrieb dürfte hier Analysten zufolge im Jahresvergleich etwas nachgelassen haben und im Monatsvergleich zum Erliegen gekommen sein. Die Produzentenpreise wirken sich in der Regel mit Verzögerung auch auf die Inflation insgesamt aus. Am Abend wird ausserdem der Konjunkturbericht der US-Notenbank veröffentlicht.
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(AWP)
