Ob es aber wirklich zu einer Lösung des Konflikts kommt oder ob es nur eine kurze Verschnaufpause ist, bleibe abzuwarten, heisst es am Markt. Zwar entspannten sich auch die Ölpreise etwas, notieren aber weiterhin auf hohem Niveau.

Und je länger dieser Zustand anhält, desto wahrscheinlicher sind laut Commerzbank Zweitrundeneffekte: Der Preisschock könne immer weniger als temporär bezeichnet werden und desto eher müssten die FOMC-Mitglieder um ihren neuen Chef Kevin Warsh auf eine falkenhafte Linie umschwenken. Mittlerweile seien Zinssenkungshoffnungen durch das Fed für dieses Jahr ausgepreist.

Der Dollar legt zum Schweizer Franken mit 0,7861 zum Vorabend bei 0,7849 etwas zu. Auch der Euro hat zum Dollar in der Nacht leicht an Terrain eingebüsst und wird derzeit zu 1,1634 nach 1,1645 am Vorabend gehandelt. Das Euro/Franken-Paar tritt hingegen bei Kursen von 0,9145 mehr oder weniger auf der Stelle.

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(AWP)