So könne das Zoll-Chaos nach der Entscheidung des Obersten Gerichtshofs in den USA den Dollar auch künftig weiter belasten, schreibt beispielsweise die Commerzbank. Denn aktuell sei nicht nur die Zukunft der Zölle selbst, sondern seien auch die Einnahmen daraus unsicher.
Die Helaba sieht derweil den Euro weiterhin zum US-Dollar in der Defensive, allerdings halte sich die Gemeinschaftswährung immerhin oberhalt der technischen Unterstützung der 55-Tage-Linie. Im Hintergrund bleibe der Iran-Konflikt ein weiterer Unsicherheitsfaktor, auch wenn hier die Diplomatie noch nicht erschöpft zu sein scheine.
Der US-Dollar schwächte sich in der Nacht leicht ab und wird zurzeit bei 0,7723 Franken gehandelt. Zum US-Dollar notiert der Euro mit 1,1804 ein wenig höher als am Vorabend mit 1,1779. Das Euro/Franken-Paar bewegte entsprechend nur wenig und wurde zuletzt bei 0,9116 gehandelt.
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(AWP)

