Der USD/CHF-Kurs notiert aktuell bei 0,8099. Zeitweise hatte er mit 0,8108 sogar minimal über der 0,81er-Schwelle gestanden, und damit deutlich über dem Tagestief von 0,8060. Wegen der gestiegenen Unsicherheit im Nahen Osten und wegen dem Ölpreisanstieg sei der Dollar wieder gefragter, meinten Händler.
Dies zeigte sich auch beim Währungspaar EUR/USD, das bei 1,1416 notiert und damit merklich unter dem Tageshoch von 1,1450. Der EUR/CHF-Kurs steht derweil kaum bewegt bei 0,9246 nach 0,9240 am Nachmittag.
Am Devisenmarkt könnten wegen der gestiegenen Ölpreise turbulente Zeiten bevorstehen, heisst es im Handel. Denn der Preisanstieg könnte bald wieder zu höheren Inflationsraten und entsprechend steigenden Zinserwartungen führen, schrieb die Valiant-Bank in einem aktuellen Kommentar. «Je länger der Konflikt andauert, desto ausgeprägter» sei dieser Effekt, betonten sie.
In diesem Zusammenhang werde die EZB-Sitzung vom Donnerstag interessant. Zwar werde keine Zinserhöhung erwartet. Aber: «Sollten die Währungshüter aufgrund der Eskalation im Iran-Konflikt die Inflationsrisiken noch stärker betonten, könnten die Märkte zusätzliche Zinserhöhungen einpreisen», meinen sie. Und dies würde naturgemäss dem Euro weiteren Auftrieb verleihen - und könnte ihn in den kommenden Wochen in Richtung 0,9350 führen, so die Experten der Bank.
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(AWP)
