Unter Druck geriet der Dollar im Tagesverlauf vor allem wegen schwacher Wirtschaftsdaten und Spekulationen, dass die japanische Notenbank den Yen mit Devisenmarktinterventionen gestützt hat. Gut aufgenommene Konjunkturdaten aus der Eurozone gaben der Gemeinschaftswährung etwas Halt.
Zum Franken ist der Dollar am Donnerstagabend deutlich auf 0,8040 von 0,8127 Franken am späten Nachmittag zurückgefallen. Und der Euro ging im selben Zeitraum auf 0,9275 Franken nach zuvor 0,9325 Franken zurück. Gegenüber dem Dollar stieg die Gemeinschaftswährung aber auf 1,1536 von 1,1474 Dollar.
Stark abgeschwächt hat sich Dollar zum Yen, und zwar auf 158,99 von 162,92 Yen. Spekulationen um die Politik der Bank of Japan gaben der Währung Auftrieb, auch im Handel mit anderen Währungen. Der Yen leidet bereits seit langer Zeit unter einem anhaltenden Wertverlust. Zuletzt kündigte Japans Finanzministerin Satsuki Katayama falls nötig «entschiedene» Schritte an, um den Yen vor einem weiteren Verfall zu bewahren.
In den USA ist das Wirtschaftswachstum derweil im zweiten Quartal hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Vor allem gesunkene Staatsausgaben und gestiegene Importe belasteten das Wachstum. «Es mag sich paradox anhören, aber der KI-Boom schmälert das Wachstum gleichzeitig auch, weil die USA für den Bau von Rechenzentren eine Menge an hierfür notwendiger Ausrüstung importieren müssen», so ein Experte.
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(AWP)
