Der Dollar stieg am Abend auf 0,7947 Franken nach 0,7919 am Nachmittag. Damit war er klar der stärkste Beweger unter den Hauptwährungen. Im Tagesvergleich bleibt die US-Währung jedoch unter dem Niveau vom Vorabend (0,8004).

Profitieren konnte der Greenback einerseits von einer erneut gestiegenen Unsicherheit. US-Präsident Donald Trump erklärte, Irans Präsident habe um eine Waffenruhe gebeten, knüpfte eine mögliche Zustimmung jedoch an die Bedingung, dass die für den Energiehandel wichtige Strasse von Hormus geöffnet werde. Teheran wies später zurück, eine Waffenruhe gefordert zu haben. Die widersprüchlichen Signale sowie eine angekündigte Rede Trumps sorgten für zusätzliche Nervosität an den Märkten.

Andererseits stützten Konjunkturdaten die US-Währung. Die Stimmung in der US-Industrie hat sich im März unerwartet etwas aufgehellt. Die weitere Entwicklung ist laut Experten aber ungewiss, nicht zuletzt wegen des Nahostkonflikts und der damit verbundenen Unsicherheit am Energiemarkt.

Der Euro legte zum Franken leicht auf 0,9201 zu, nachdem er am Nachmittag noch bei 0,9191 gelegen hatte. Gegenüber dem Dollar verlor die Gemeinschaftswährung jedoch ebenfalls an Boden und fiel auf 1,1577 von 1,1605. Damit wurden die Gewinne aus dem europäischen Handel teilweise wieder abgegeben.

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(AWP)