Auch der Euro hat zum US-Dollar im Verlauf des Vormittags an Terrain eingebüsst und wird derzeit zu 1,0900 nach 1,0924 am frühen Morgen gehandelt. Zwischenzeitlich war er gar unter die Marke von 1,09 gefallen. Das Euro/Franken-Paar tritt derweil bei Kursen von 0,9575 mehr oder weniger auf der Stelle.

Die Notenbanker um Fed-Chef Jerome Powell dürften an ihrer Sitzung vom Mittwochabend europäischer Zeit die Leitzinsen voraussichtlich beibehalten. Sowohl die Verbraucherpreise als auch die Lohnsteigerungen seien trotz der jüngsten Abschwächung noch zu hoch, kommentieren etwa die Analysten der Landesbank Hessen-Thüringen. Zudem seien die Inflationsperspektiven gerade vor dem Hintergrund der US-Zollpolitik mit Risiken behaftet.

In der Türkei erschütterte der Haftbefehl gegen einen wichtigen Kontrahenten von Staatschef Recep Tayyip Erdogan die Finanzmärkte. Der Schritt untergrub das Vertrauen der Anleger. Die Börse in Istanbul brach ein, zudem gingen die Anleihekurse auf Talfahrt. Die Landeswährung Lira sackte zum Dollar auf ein Rekordtief ab; zwischenzeitlich mussten mehr als 40 Lira für einen Dollar gezahlt werden.

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(AWP)