Damit kostet ein Dollar am Abend mit 0,8101 wieder über 0,81 Franken. Am Nachmittag notierte er noch knapp unter der Marke. Das Euro-Dollar-Paar tendiert derweil mit 1,1544 leicht tiefer als am Nachmittag mit 1,1548 und am Mittag mit 1,1563. Ein Euro kostet derweil aktuell 0,9352 Franken und damit etwas mehr als am späten Nachmittag (0,9346).

Trotz der schwachen Arbeitsmarktdaten der US-Regierung sei die Veränderung bei den Zinserwartungen in den Vereinigten Staaten aber «recht moderat» ausgefallen, heisst es in einem Kommentar der Commerzbank. Demnach wird weiter mit einer Zinserhöhung durch die US-Notenbank Fed bis zum Ende des Jahres gerechnet. Vor diesem Hintergrund seien die Kursverluste beim Dollar vergleichsweise leicht ausgefallen, sagte Commerzbank-Analyst Michael Pfister.

Sollten die am Mittwoch anstehenden US-Verbraucherpreisdaten niedriger als erwartet ausfallen, könnten allerdings auch die Zinserhöhungserwartungen weiter ausgepreist werden. Diese seien der Hauptgrund für die Stärke des Dollar in den vergangenen Monaten gewesen.

Besser als erwartet ausgefallene Konjunkturdaten aus der Eurozone bewegten den Euro kaum. Die vom Institut Sentix befragten Finanzmarktexperten haben die konjunkturelle Entwicklung im Euroraum erneut positiver eingeschätzt. «Das Wachstum im zweiten Quartal fiel stärker als erwartet aus, gleichzeitig zeigen Industrieproduktion, Wirtschafts- und Verbrauchervertrauen Erholungstendenzen», schreiben die Sentix-Experten.

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(AWP)