Das Währungspaar Euro/Dollar kostet aktuell 1,1953. Am Morgen mussten noch 1,1985 Dollar bezahlt werden. Ähnlich hat sich das Dollar/Euro-Paar entwickelt. Derzeit wird es zu 0,7678 gehandelt nach 0,7656 am Morgen. Derweil tritt das Euro/Franken-Paar bei Kursen von 0,9178 mehr oder weniger auf der Stelle.

Die Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed hatte am Vorabend den Dollar nicht nachhaltig gefestigt. Das Fed hatte den Leitzins wie erwartet nicht weiter gesenkt und in der Spanne zwischen 3,50 und 3,75 Prozent belassen. Zudem haben die US-Notenbanker keine klaren Hinweise auf eine unmittelbar bevorstehende Zinssenkung gegeben, obwohl US-Präsident Donald Trump zuletzt immer wieder Zinssenkungen gefordert hatte. Im vergangenen Jahr hatte das Fed die Leitzinsen dreimal um jeweils 0,25 Prozentpunkte reduziert.

Nach Einschätzung von Experten der Dekabank haben die US-Währungshüter die wirtschaftliche Entwicklung des Landes etwas positiver bewertet. Ausserdem gehe aus der Stellungnahme der Notenbank zur Zinsentscheidung hervor, dass die Lage auf dem Arbeitsmarkt etwas besser eingeschätzt werde.

Im weiteren Tagesverlauf dürften US-Konjunkturdaten generell stärker in den Fokus der Anleger am Devisenmarkt rücken. Dabei richtet sich das Interesse vor allem auf die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe am frühen Nachmittag, die Hinweise auf die allgemeine Lage auf dem US-Arbeitsmarkt liefern.

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(AWP)