Aktuell wird das Währungspaar Euro/Dollar zu 1,1857 gehandelt, nach 1,1880 am Mittwochabend. Zum Vergleich: Am Mittwochmorgen war der Greenback noch zu 1,1917 Euro über den Tisch gegangen. Derweil wird der Dollar zum Franken zu 0,7721 bewertet, nach 0,7705 am Vorabend. Das Euro/Franken-Paar tritt bei Kursen von 0,9155 mehr oder weniger auf der Stelle.

Der US-Arbeitsmarktbericht war im Januar stärker als erwartet ausgefallen. Die Zahlen dämpfen nach Einschätzung einiger Ökonomen die Aussicht auf baldige Leitzinssenkungen durch die US-Notenbank Fed. Die erste Zinssenkung in 2026 werde nun erst im Juli und nicht mehr im Juni erwartet, heisst es am Markt.

Es gibt aber auch Stimmen, die weitere Zinssenkungen trotzdem für möglich halten. Die deutlich nach unten revidierte Zahl der beiden Vormonate zeige, dass - ausserhalb des Freizeit- und privaten Gesundheits- sowie des öffentlichen Sektors - die Wirtschaft eigentlich beständig Jobs verloren habe, hiess es dazu von der ING Bank.

Mit Spannung warteten die Marktteilnehmer nun auf die US-Inflationszahlen, die am Freitag veröffentlicht werden und wichtig sind für die zukünftige US-Geldpolitik.

Blick auf Schweizer Inflation

Ebenfalls am Freitag stehen hierzulande die Teuerungszahlen auf dem Programm. Dabei besteht nach Ansicht der Commerzbank wegen des gestiegenen Ölpreises im Januar ein Risiko für eine Überraschung nach oben. Steigende Ölpreise spiegelten sich in der Schweiz normalerweise recht schnell in den Schweizer Transportpreisen wider. Die Transportpreise seien aber nur ein Teil der Inflationsrate und der Effekt könne immer noch durch andere Komponenten wieder ausgeglichen werden. «Dennoch sind die Risiken bei den morgigen Zahlen für uns eher nach oben gerichtet, was für die Schweizerische Nationalbank sicherlich eine Erleichterung wäre», so die Commerzbank.

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(AWP)