Der EUR/USD-Kurs notiert am Donnerstagmorgen mit 1,1417 unverändert zum Vorabend. Das Duo USD/CHF steht mit 0,8061 nach 0,8046 etwas höher. Das gilt auch für das Paar EUR/CHF, das minimal auf 0,9243 von 0,9226 anzog.
Der US-Dollar hatte am Mittwoch die am Dienstag erlittenen Verluste zeitweise fast vollständig abgebaut, ehe ihn die Erzeugerpreise erneut belasteten. Die US-Dollar-Schwäche hält somit an. Der Grund ist die Erwartung, dass die US-Notenbank das Tempo der Zinserhöhungen verlangsamen könnte.
Die Analysten der Commerzbank warnen aber, dass wegen des US-Iran-Konflikts die Inflationsrisiken keinesfalls gebannt seien. Zwar schienen sich die Auswirkungen bislang in Grenzen zu halten. Doch die Gefahr von Zweitrundeneffekte bestehe. «Und solange auch der Markt diese Gefahr sieht und daher auf US-Zinserhöhungen setzt, dürfte sich die Dollar-Schwäche in Grenzen halten.»
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(AWP)
