Der US-Dollar hatte indes bereits am Freitag relativ deutlich an Wert eingebüsst, im Top wurde das EUR/USD-Paar bei 1,15785 gehandelt, zum Franken lag er bei über 0,81. Grund war der am Nachmittag veröffentlicht US-Arbeitsmarktbericht für den Juli, der in den meisten Bereichen enttäuschte. Entsprechend schwächten sich die Erwartungen über steigende Leitzinsen bei der nächsten Fed-Sitzung Mitte September ab.

Es sei wenig überraschend, dass nach dem Jobbericht die Zinserhöhungserwartungen an die Fed im Nachgang ausgepreist worden seien und der US-Dollar in der Folge unter Druck geraten sei, heisst es in einem Kommentar der Commerzbank. Die Korrektur sei indes recht moderat ausgefallen, denn noch immer werde bis Ende Jahr mit einer Zinserhöhung gerechnet.

Die bedeute aber auch, dass recht grosser Spielraum für eine weitere Korrektur bestehe, sollten etwa die in dieser Woche anstehenden Inflationsdaten tiefer ausfallen als erwartet.

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(AWP)