Der «Greenback» notiert am Abend bei 0,8069 Franken nach noch 0,8094 Franken am Nachmittag. Die europäische Gemeinschaftswährung stieg in dieser Zeit auf 1,1554 von 1,1545 am Nachmittag. Das Euro-Franken-Paar wird derweil zu 0,9323 gehandelt und damit etwas tiefer als am Nachmittag (0,9344).

Belastet wird der Greenback laut Experten von Hoffnungen auf eine Entspannung im Nahen Osten, welche die Nachfrage nach dem als sicher geltenden Dollar dämpft. Die Vereinigten Staaten, der Iran und der Oman stehen dem US-Portal «Axios» zufolge kurz vor einer Übergangslösung zur Öffnung der für die Handelsschifffahrt wichtigen Strasse von Hormus.

Enttäuschende US-Daten

Die im Handelsverlauf veröffentlichten Konjunkturdaten aus den USA sind derweil eher enttäuschend ausgefallen. So wurden laut dem Arbeitsmarktdienstleister ADP im Juli merklich weniger neue Stellen geschaffen als im Vormont.

Der Einkaufsmanagerindex ISM für den Dienstleistungssektor legte im Juli nur geringfügig zu und blieb so etwas hinter den Erwartungen zurück. Er signalisiert aber ein robustes Wachstum. Weitere Hinweise auf den geldpolitischen Kurs der US-Notenbank werden vom offiziellen US-Arbeitsmarktbericht am Freitag erwartet.

Yen stabil

Unterdessen hat sich der Kurs des japanischen Yen kaum verändert. Nachdem die japanische Zentralbank und die US-Notenbank Fed den Yen in einer gemeinsamen Intervention gestützt hatten, zeigte die Aktion bereits seit Dienstag keine grosse Wirkung mehr.

Japans Währung habe seit der historischen Intervention Ende letzter Woche bereits wieder an Boden verloren, sagte Devisenexpertin Thu Lan Nguyen von der Commerzbank. Zwar sei der Schritt der Notenbanken beeindruckend gewesen, es gebe aber «gute Gründe, daran zu zweifeln, dass er ausreicht, um eine dauerhafte Yen-Aufwertung herbeizuführen.»

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(AWP)