Am späten Abend hat sich der Dollar aber auf einem tiefen Niveau eingependelt. So schwankt das Dollar-Franken-Paar in einer engen Spanne um die Marke von 0,7970. Am Freitag notierte es noch leicht über der Marke von 80 Rappen.
Auch die europäische Gemeinschaftswährung hat sich gegenüber dem US-Dollar in dieser Zeit kaum bewegt, wie das Kursniveau von 1,1671 zeigt. Am Freitagabend ging das Paar noch zu 1,1635 um. Derweil hat sich das Euro/Franken-Paar bei Kursen von 0,9302 kaum von der Stelle bewegt.
Zuletzt war der Streit um die Unabhängigkeit der US-Notenbank Fed wieder entbrannt. Nachdem das US-Justizministerium dem Notenbankchef Jerome Powell mit einer Anklage gedroht hatte, wies Powell die strafrechtlichen Ermittlungen gegen ihn als Versuch der Einflussnahme auf die Arbeit des Fed entschieden zurück.
Powell wird vorgeworfen, dass er im Zusammenhang mit der mehrjährigen Sanierung von Gebäuden der Zentralbank in Washington vor dem Senat Falschaussagen gemacht habe. Der Fed-Chef sieht darin allerdings nur einen Vorwand: «Es geht darum, ob die Fed die Zinssätze weiterhin auf Grundlage von Fakten und wirtschaftlichen Gegebenheiten festlegen kann - oder ob die Geldpolitik stattdessen von politischem Druck oder Einschüchterung bestimmt wird», erklärte er überraschend deutlich.
Der Druck auf die US-Notenbank dürfte noch weiter steigen, insbesondere von US-Präsident Donald Trump. Bekanntlich hatte er Powell schon mehrmals deutlich kritisiert und stärkere Leitzinssenkungen verlangt. Im Mai wird Powell turnusmässig aus dem Amt ausscheiden. Es wird erwartet, dass Trump die Stelle mit einem engen Gefolgsmann neu besetzt. Jedoch hatte Trump in seiner ersten Amtszeit auch Powell in das Amt berufen.
awp-robot/cg
(AWP)

