Der Euro entfernt sich zur US-Währung gleichzeitig deutlich von der Marke von 1,17 Dollar und notiert bei 1,1643, nachdem er am Vortag noch bei 1,1677 notiert hatte. Das Euro/Franken-Paar tritt bei Kursen von 0,9316 mehr oder weniger auf der Stelle.

Zuletzt waren US-Konjunkturdaten mehrmals besser als erwartet ausgefallen, was den Dollar in den vergangenen Handelstagen gestützt hatte. Die am Nachmittag anstehenden US-Arbeitsmarktdaten werden an den Finanzmärkten stark beachtet, weil sie eine wichtige Rolle bei der Geldpolitik der US-Notenbank Fed spielen.

Die nächste Zinsentscheidung des Fed steht Ende Januar auf dem Programm. Zuletzt hatten die US-Währungshüter den Leitzins im Dezember um 0,25 Prozentpunkte gesenkt.

Besser als erwartet ausgefallene Produktionsdaten aus Deutschland konnten dem Euro am Morgen keinen Auftrieb verleihen. Im November war die Fertigung in den Industriebetrieben überraschend weiter gestiegen, was die Hoffnung auf ein Ende der Krise in dem wichtigen Bereich der grössten Volkswirtschaft der Eurozone schürte. Der deutsche Aussenhandel entwickelte sich unterdessen schwächer als erwartet.

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(AWP)