Aktuell tritt das Euro/Franken-Paar mit 0,9184 zwar mehr oder weniger auf der Stelle. Auch das Dollar/Franken-Paar ist mit 0,7904 seit dem Morgen wenig bewegt. Solche Niveaus haben beide Paare aber zuletzt Ende April gesehen. Das Euro/Dollar-Paar verharrt mit 1,1620 weiter oberhalb der 1,16er-Marke.
Wenig Einfluss hatten die hiesigen Inflationsdaten auf das bisherige Geschehen. So hat der Iran-Krieg die Inflation in der Schweiz im Mai zwar auf erhöhtem Niveau gehalten. Mit der Teuerungsrate von 0,6 Prozent bleibe die Schweiz aber eine Ausnahmeerscheinung unter den entwickelten Volkswirtschaften. «Während viele Zentralbanken noch immer die Folgen der Inflationswelle nach der Pandemie bewältigen, besteht die Aufgabe der SNB vor allem darin, ein sensibles Gleichgewicht zwischen Preisstabilität, internationaler Wettbewerbsfähigkeit und der strukturellen Stärke des Schweizer Frankens zu bewahren», heisst es in einem Kommentar von Oddo BHF.
Die Daten stehen auch mit Blick auf die anstehende SNB-Lagebeurteilung in zwei Wochen im Fokus. Wie es hierzu etwa bei der Bank Sarasin heisst, sei nicht mit einer geänderten Politik zu rechnen. Vielmehr dürfte die SNB den Leitzins weiter bei 0 Prozent halten. Auf eine stabile Politik deuten auch die jüngsten Aussagen von SNB-Chef Martin Schlegel hin.
Im weiteren Handelsverlauf dürften US-Konjunkturdaten ins Visier der Anleger rücken. Auf dem Programm stehen am Nachmittag unter anderem wöchentliche Daten vom Arbeitsmarkt. Am Freitag wird dann der Arbeitsmarktbericht der US-Regierung für Mai erwartet, der an den Finanzmärkten stark beachtet wird.
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(AWP)
