So notiert das Währungspaar EUR/USD am frühen Morgen bei 1,1456 nach deutlich unter 1,14 noch am Mittwochnachmittag, das Top kurz nach Mitternacht lag gar bei 1,1477. Auch zum Franken ist der Greenback deutlich schwächer geworden. Aktuell steht das USD/CHF-Paar bei 0,8150 nach knapp 0,82 am Nachmittag, das Dollartief in der Nacht lag hier bei 0,8131. Das EUR/CHF-Paar zeigt sich derweil mit aktuell 0,9337 weiterhin ziemlich stabil.

Im Fokus steht auch am Devisenmarkt der Zinsentscheid der US-Notenbank vom Vorabend. Dieser hinterliess die Marktteilnehmer teilweise etwas ratlos. Wer gehofft habe, dass die folgende Pressekonferenz mehr Informationen bereithalten würde, sei bitter enttäuscht worden, heisst es dazu in einem Kommentar der Commerzbank.

Der neue Fed-Chef Kevin Warsh habe die Kunst perfektioniert, eine lange Antwort zu geben, letztlich aber wenig dabei zu sagen. Es sei deshalb nicht überraschend, dass der US-Dollar habe Federn lassen müssen, nachdem Warsh keine Hinweise darauf gegeben hatte, wie er das Inflationsziel von 2 Prozent zu erreichen gedenke.

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(AWP)