Der US-Dollar wird aktuell zu 0,7981 Franken gehandelt. Das ist mehr oder weniger gleich viel wie am Morgen (0,7980) und leicht höher als am Vorabend (0,7970). Das Euro/Dollar-Paar kostet aktuell 1,1670 nach 1,1655 im Frühhandel. Und das Euro/Franken-Paar notiert bei 0,9314 nach 0,9300 am Morgen.

Am Devisenmarkt warten die Anleger auf Daten zur Entwicklung der Konsumentenpreise in den USA, die am Nachmittag auf dem Programm stehen. «Die grösste Aufmerksamkeit wird heute wohl den US-Verbraucherpreisen zum Ende des Jahres 2025 zuteilwerden», heisst es in einem Marktkommentar der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba). Dies gelte insbesondere vor dem Hintergrund der anhaltenden Drohgebärden der US-amerikanischen Regierung gegenüber der US-Notenbank Fed.

Zuletzt war der Streit um die Unabhängigkeit der Fed eskaliert. Nachdem das US-Justizministerium dem Notenbankchef Jerome Powell mit einer Anklage gedroht hatte, wies Powell die strafrechtlichen Ermittlungen gegen ihn als Versuch der Einflussnahme auf die Arbeit der Federal Reserve (Fed) zurück.

Nach Einschätzung des Devisenexperten Michael Pfister von der Commerzbank ist für die weitere Entwicklung des Euro-Dollar-Kurses entscheidend, ob die Finanzmärkte nach den Angriffen der US-Regierung auf die Unabhängigkeit des Fed noch an geldpolitische Reaktionen auf eine zu hohe Inflation glauben oder nicht. In den USA liegt die Inflation derzeit über dem angepeilten Ziel der Notenbank Fed von zwei Prozent. Am Markt wird mit einer Jahresrate von 2,7 Prozent im Dezember gerechnet.

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(AWP)