Mittlerweile seien Zinssenkungshoffnungen durch das Fed für dieses Jahr ausgepreist, schreibt die Commerzbank in einem Kommentar. Und je länger die Ölpreise hoch blieben, desto eher müssten die FOMC-Mitglieder um ihren neuen Chef Kevin Warsh auf eine falkenhafte Linie umschwenken.
Bereits die Inflationsdaten für April waren klar höher ausgefallen als erwartet und hatten den Dollar entsprechend gestützt. Laut dem wöchentlichen Währungskommentar der Union Bancaire Privée preist der Markt mittlerweile eine Zinserhöhung durch die US-Notenbank Fed im ersten Quartal 2027 mit einer Wahrscheinlichkeit von 80 Prozent ein. Gleichzeitig sehen die Experten für den Euro nach den jüngsten Datenenttäuschungen mehr Abwärts- als Aufwärtsrisiken.
Der Dollar hat zum Schweizer Franken mit 0,7872 gegenüber dem frühen Morgen (0,7861) etwas zugelegt. Und auch der Euro hat zum US-Dollar am Vormittag leicht an Terrain eingebüsst und wird derzeit zu 1,1618 nach 1,1634 am frühen Morgen gehandelt.
Das Euro/Franken-Paar tritt derweil bei Kursen von 0,9146 mehr oder weniger auf der Stelle.
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(AWP)
