Dabei sei eigentlich keine grossartige Bewegung zu erwarten, so die Commerzbank in einem frühen Kommentar. Denn angesichts der Einwanderungspolitik von US-Präsident Trump seien gar nicht mehr so viele neu geschaffene Stellen nötig, um die Arbeitslosenquote konstant zu halten. Solange der Arbeitsmarkt nicht einbreche, dürften die Zinserwartungen auch nicht grossartig angepasst werden und der Dollar je nach Ergebnis lediglich ein bisschen «hin- und hergeschubst» werden.
Wichtiger für die künftige Entwicklung der US-Währung sei ohnehin die Frage um die künftige Geldpolitik des designierten Fed-Chefs Kevin Warsh und damit die Unabhängigkeit der US-Notenbank. «Die Antwort darauf werden wir aber erst im Frühjahr erhalten», so die Coba-Experten.
Der US-Dollar schwächte sich in der Nacht leicht ab und wird zurzeit bei 0,7657 Franken gehandelt. Zum US-Dollar notiert der Euro mit 1,1917 ein wenig höher als am Vorabend mit 1,1896.
Das Euro/Frankenpaar bleibt derweil knapp über 0,91. Am frühen Morgen wurde die Gemeinschaftswährung bei 0,9125 Schweizer Franken gehandelt und damit leicht tiefer als am Vorabend.
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(AWP)

