Der «Greenback» profitiert von seiner Rolle als Krisenwährung und dem Anstieg der Ölpreise.
Auch zur Schweizer Währung hat der Euro an Boden verloren. Zuletzt notierte die Gemeinschaftswährung bei 0,9090 Franken, nachdem sie gegen Mittag noch 0,9124 Franken gekostet hatte. Damit nimmt der Euro wieder Kurs auf sein Allzeittief von 0,9027 Franken vom (vorgestrigen) Sonntag, wenn man die Turbulenzen um die Aufhebung des Euro-Mindestkurses von 2015 beiseitelässt.
Der Anstieg des Ölpreises sorge für Spekulationen, dass die US-Notenbank Fed eine weniger lockere Geldpolitik als bisher angenommen betreiben könnte, kommentierte die LBBW die Dollarstärke. Bereits jetzt rechnet die überwältigende Mehrheit der Marktteilnehmer nicht mehr mit einem für Juni erwarteten Zinsschritt nach unten, hiess es beim Broker IG. Zudem profitiert der Dollar davon, dass die USA im Gegensatz zum Euro- und Franken-Raum ein Nettoexporteur von Öl und Gas ist.
(AWP)

