Das Währungspaar EUR/USD gibt leicht nach auf 1,1693 von 1,1712 am Morgen nach. Gleichzeitig steigt der Dollar zum Franken auf 0,7894 nach 0,7872. Auch der Euro gewinnt gegenüber dem Franken geringfügig hinzu und notiert bei 0,9230 nach 0,9219.
Mit Blick auf Konjunkturnachrichten stehen am Nachmittag aus den USA Immobiliendaten und das vom Forschungsinstitut Conference Board erhobene Konsumentenvertrauen im Zentrum des Interesses.
Im Fokus bleiben neben den Entwicklungen im Nahost-Konflikt und den Ölpreisen auch die anstehenden Notenbankentscheide. Die Bank of Japan hat am Dienstag ihren Leitzins zwar unverändert belassen, zugleich aber eine leicht restriktivere Gangart signalisiert.
Die US-Notenbank dürfte derweil am Mittwoch trotz geopolitischer Unsicherheiten und höherer Energiepreise weiterhin bei einer restriktive Geldpolitik bleiben. Die robuste US-Konjunktur mit starken Konsumausgaben und stabilen PMI-Daten spreche dabei für einen weiterhin festen US-Dollar, heisst es in einerm Kommentar der UBP. In Europa dürfte die EZB vorerst einen abwartenden Kurs beibehalten, zumal eingetrübte Konjunkturaussichten und zunehmende stagflationäre Risiken das Aufwertungspotenzial des Euro begrenzen.
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(AWP)
