Der Euro fiel zum Dollar auf 1,1615 Dollar nach 1,1645 am späten Nachmittag. Zur Schweizer Währung legte der «Greenback» auf 0,7786 Franken zu, nachdem er wenige Stunden zuvor noch 0,7757 gekostet hatte.

Auch zum Euro notierte der Franken schwächer: Die europäische Gemeinschaftswährung kostete am Abend 0,9043 Franken. Am späten Nachmittag wurde der Euro noch zu 0,9033 Franken gehandelt.

Die Märkte blieben nach wie vor nervös, hiess es bei den Analysten der deutschen Helaba. Auch wenn eine Stabilisierung möglich scheine, bleibe das Thema «Risikoaversion» bestehen. Die Commerzbank sieht derweil zwar auch für die Schweiz einen gewissen Inflationsdruck durch den hohen Ölpreis. Dieser werde aber durch den ebenfalls weiter hohen Franken abgefedert und entsprechend sei dieser wohl für die SNB das grössere Problem.

Laut Valiant könnte die SNB zuletzt am Devisenmarkt interveniert haben, allerdings - wenn überhaupt - nur in geringem Ausmass. Denn der Franken habe seit Kriegsbeginn nur moderat aufgewertet, zum Dollar sogar verloren. Entsprechend liege eher eine Euroschwäche denn eine Frankenstärke vor, was die Zurückhaltung der SNB erkläre.

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(AWP)