Auch gegenüber dem Franken hat der Euro auf 0,9088 von 0,9064 angezogen, verblieb dabei aber unter der Marke von 0,91. Der US-Dollar zeigt sich gleichzeitig gegenüber dem Franken bei 0,7810 relativ stabil.
Zuletzt hatte ein Angebot von US-Präsident Donald Trump, Tankern Geleitschutz bei der Durchfahrt durch die Strasse von Hormus zu geben, die Lage an den Finanzmärkten generell etwas beruhigt. Seit dem Vorabend hat auch der Druck auf den Euro vorerst nachgelassen.
Die weitere Entwicklung im Iran wird dennoch in nächster Zeit bestimmend für die Finanzmärkte bleiben. Da Europa stark von Energieimporten abhängig sei, könnte die Wirtschaft unter einem lang anhaltenden Preisanstieg bei den Energiepreisen leiden, meint dazu etwa die Commerzbank in einem Kommentar. «Das grüne Pflänzchen Wachstum könnte durch einen Ölpreisschock im schlimmsten Fall abgewürgt werden», so die Bank.
In der Eurozone sind derweil die Produzentenpreise im Jahresvergleich zwar erneut gefallen, allerdings weniger stark als erwartet.
Im weiteren Tagesverlauf rücken aber auch Konjunkturdaten aus den USA in den Blickpunkt. Von Interesse sind insbesondere die Angaben zum ADP-Arbeitsmarktbericht in den USA, der als Trendbarometer für den offiziellen Arbeitsmarktbericht am kommenden Freitag gelesen werden kann.
awp-robot/cf
(AWP)
