Gestützt wurde der Dollar durch robuste US-Konjunkturdaten. Die Industrieproduktion war im Januar stärker gestiegen als erwartet. Jedoch wurde das Produktionswachstum in den letzten sechs Monaten vor allem von Investitionen in künstliche Intelligenz und die Luft- und Raumfahrttechnik angetrieben, ordnet ein Experte ein. In anderen Bereichen habe es nur geringe Zuwächse gegeben.
Zum Franken notiert die europäische Gemeinschaftswährung nun bei 0,9120 Franken. Im Verlauf des Tages war das EUR/CHF-Währungspaar noch bis auf 0,9135 Franken geklettert. Der Dollar liegt zum Franken mit 0,7716 indes kaum verändert im Rennen.
Grosses Thema am Markt ist derweil der allenfalls vorzeitige Rücktritt von EZB-Präsidentin Christine Lagarde. Wie die «FT» berichtete, will Lagarde damit die Suche nach einer Nachfolgerin oder einem Nachfolger noch in die Hände von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und Bundeskanzler Friedrich Merz legen.
Analysten sehen im Niederländer Klaas Knot einen Geheimfavoriten auf den höchsten Posten in der EZB. Weniger Chancen hätten dagegen Kandidaten aus Deutschland oder aus Frankreich. So oder so ändere diese Diskussion wohl nichts an der aktuellen Geldpolitik der EZB, hiess es.
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(AWP)
