Gegenüber dem Franken hatte der Dollar in der Nacht die Marke von 86 Rappen zurückerobert - aktuell kostet der Dollar 0,8631 Franken. Das Währungspaar EUR/CHF steht wenig verändert bei 0,9330 nach 0,9331 im frühen Handel.

Der Dollar legte nach Äusserungen der US-Notenbank Fed gegenüber den meisten wichtigen Währungen zu. Am Vorabend hatte die Fed ihren Leitzins erwartungsgemäss stabil gehalten und Erwartungen auf rasche Zinssenkungen gedämpft. Eine Reduzierung auf der kommenden Sitzung im März sei unwahrscheinlich, erklärte der Fed-Vorsitzende Jerome Powell.

Demnächst folgt die britische Zentralbank mit ihrer Zinsentscheidung. Auch von ihr werden stabile Leitzinsen und Hinweise auf den künftigen Kurs erwartet. Wie in den USA ist die Teuerung in Grossbritannien rückläufig, weshalb von den britischen Währungshütern im Jahresverlauf deutliche Zinssenkungen erwartet werden.

In der Eurozone hatte sich die Inflation Jahresbeginn nur leicht abgeschwächt. Die Konsumentenpreise lagen im Januar 2,8 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Analysten waren im Schnitt von einem etwas stärkeren Rückgang auf 2,7 Prozent ausgegangen.

Chefökonom Thomas Gitzel von der VP Bank betonte jedoch, dass die Inflation im direkten Monatsvergleich nicht erneut gestiegen, sondern zurückgegangen war. «Es waren also gegenüber dem Dezember effektive Preisrückgänge zu verbuchen.» Positiv zu vermerken sei auch, dass unter Herausrechnung der volatilen Energie- und Nahrungsmittelpreise die Inflationsrate im Januar gefallen ist. Ähnlich wie für die US-Notenbank und die Bank of England fragen sich die Marktteilnehmer, wann die Geldpolitik im Euroraum angesichts sinkender Inflationsraten gelockert wird.

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(AWP)