Die Gemeinschaftswährung fiel zuletzt auf 0,9167 Franken und 1,1461 Dollar, nachdem sie am Nachmittag noch höher notiert hatte. Gleichzeitig zeigte der Dollar gegenüber dem Franken kaum Bewegung und konnte seine Stärke bewahren. Das Dollar/Franken-Paar pendelte am Abend eng um 0,7999.

Der Dollar dürfte weiter hoch bleiben oder aufwerten, solange der Konflikt mit dem Iran ohne klare Aussicht auf ein Ende andauere, erklärte ein Analyst von Ebur. Der Greenback profitiert zudem vom starken Anstieg der Energiepreise, die in Dollar fakturiert werden, während die USA zugleich weniger stark vom Nahen Osten abhängig sind als Europa oder Asien.

Zudem stützten Aussagen von Fed-Chef Jerome Powell den Dollar. Der Notenbanker hatte am Abend bei einer Veranstaltung der Harvard Universität in Cambridge die Befürchtungen einer möglichen Zinserhöhung abgeschwächt. Die Inflationserwartungen scheinen «über den kurzfristigen Horizont hinaus gut verankert zu sein», sagte er.

awp-robot/to

(AWP)