Auch zum Franken hat der Euro in dieser Zeit etwas an Wert verloren und kostet aktuell 0,9107 nach 0,9119 am Vorabend bzw. 0,9118 im Frühgeschäft am Vortag. Das Dollar/Franken-Paar hat sich damit in einer engen Spanne um die Marke von 0,7690 bewegt.

Der Euro wird zum Dollar bereits seit einigen Tagen in einer recht engen Spanne knapp unter 1,19 Dollar gehandelt. Es herrscht aktuell Unsicherheit darüber, wie schnell die US-Notenbank in diesem Jahr die Leitzinsen senkt. Nachdem Mitte letzter Woche robuste Arbeitsmarktdaten aus den USA veröffentlicht wurden, scheint das Fed zumindest aktuell nicht unter starkem Zugzwang zu stehen.

Diese Einschätzung könnte im Wochenverlauf durch US-BIP-Daten für das vierte Quartal sowie den Einkaufsmanagerindex untermauert werden, schreibt die Valiant Bank in einem Kommentar. Derweil könnte der Franken tendenziell weiter zulegen. Dafür spreche die tiefe Inflation: Mit 0,1 Prozent liegt sie weiterhin am unteren Rand des Zielbandes der SNB von 0 bis zwei Prozent.

In den kommenden Monaten könnte sie infolge der Frankenaufwertung, die die Importpreise verbilligt, sogar noch tiefer fallen. Halte die SNB an ihrer Haltung fest, temporär negative Teuerungsraten zu tolerieren, würde dies den Franken zusätzlich stützen - allerdings nur so lange, bis Spekulationen über die Einführung von Negativzinsen aufkämen, meint die Valiant Bank dazu.

awp-robot/pre

(AWP)