Das Euro-Franken-Paar bewegt sich unterdessen mit 0,9785 langsam wieder auf die Marke von 98 Rappen zu. Der US-Dollar zeigt sich dagegen mit 0,9032 Franken kaum verändert.
Aussagen aus der US-Notenbank vom Donnerstagabend stützen den Dollar. Anleiheexperten der Dekabank verwiesen auf Aussagen des derzeit nicht stimmberechtigten Mitglieds Neel Kashkari. Dieser könnte sich vorstellen, in diesem Jahr auf Zinssenkungen zu verzichten, wenn die Inflation nicht weiter zurückgeht und das Wachstum robust bleibt. Der Verzicht auf Zinssenkungen würde den Dollar für Anleger attraktiver machen. In der Eurozone wird eine erste Leitzinssenkung im Juni erwartet.
Die Anleger warten nun auf den am Nachmittag anstehenden Arbeitsmarktbericht der US-Regierung. Es wird mit einem anhaltend robusten Arbeitsmarkt gerechnet. Der Stellenaufbau könnte erneut bei über 200'000 liegen. Die Lage auf dem Arbeitsmarkt spielt auch eine wichtige Rolle für die Geldpolitik der US-Notenbank Fed. Ein starker Arbeitsmarkt stützt die Lohnentwicklung und hat damit Einfluss auf die allgemeine Preisentwicklung.
Die am Vormittag veröffentlichten Konjunkturdaten aus der Eurozone bewegen den Devisenmarkt unterdessen kaum. So sind die Einzelhandelsumsätze im Währungsraum überraschend deutlich gefallen. In Frankreich ist die Industrieproduktion weniger gestiegen als erwartet.
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(AWP)