So verharrt die europäische Gemeinschaftswährung gegenüber der US-Währung bei einem Kursniveau von 1,1645 Dollar, nachdem sie am Vortag zeitweise unter 1,16 Dollar gefallen war. Das Euro/Franken-Paar kann sich mit Kursen von 0,9033 über der Marke von 90 Rappen pro Euro halten.
Der Dollar hat sich im Tagesverlauf zum Franken leicht abgeschwächt. Am Nachmittag bewegt er sich in einer engen Spanne um die Marke von 0,7757 Franken und damit etwas tiefer als noch am Vortag (0,7786).
Die Märkte blieben nach wie vor nervös, hiess es bei den Analysten der deutschen Helaba. Auch wenn eine Stabilisierung möglich scheine, bleibe das Thema «Risikoaversion» bestehen. Die Commerzbank sieht derweil zwar auch für die Schweiz einen gewissen Inflationsdruck durch den hohen Ölpreis. Dieser werde aber durch den ebenfalls weiter hohen Franken abgefedert und entsprechend sei dieser wohl für die SNB das grössere Problem.
Laut Valiant könnte die SNB zuletzt am Devisenmarkt interveniert haben, allerdings - wenn überhaupt - nur in geringem Ausmass. Denn der Franken habe seit Kriegsbeginn nur moderat aufgewertet, zum Dollar sogar verloren. Entsprechend liege eher eine Euroschwäche denn eine Frankenstärke vor, was die Zurückhaltung der SNB erkläre.
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(AWP)

