Auch die Währungspaare EUR/CHF (0,9772) und USD/CHF (0,8952) notieren in etwa auf dem Stand vom frühen Morgen, nachdem im Tagesverlauf der Franken vorübergehend etwas an Wert gewonnen hatte.
Im europäischen Geschäft hatten schwache Konjunkturdaten aus Deutschland den Euro zeitweise belastet. Er erholte sich aber rasch wieder. Das vielbeachtete Ifo-Geschäftsklima fiel im Juni auf den niedrigsten Stand seit über einem halben Jahr. Der Rückgang war stärker als erwartet. Besonders deutlich trübten sich die Erwartungen der Unternehmen ein. Aber auch die Beurteilung der aktuellen Lage verschlechterte sich.
"Es braut sich ein konjunkturelles Unwetter zusammen", kommentierte Andreas Scheuerle, Volkswirt bei der Dekabank. "Die Unternehmen spüren in ihren Auftragsbüchern immer deutlicher die Bremsspuren der restriktiven Geldpolitik hierzulande, aber auch bei wichtigen Handelspartnern Deutschlands." Laut Jens-Oliver Niklasch, Analyst Landesbank Baden-Württemberg, befindet sich Deutschland mitten in einer Rezession. "Eine Konjunkturerholung rückt einstweilen in weite Ferne."
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