Zum US-Dollar notiert der Euro mit 1,1698 Dollar ein wenig höher als am späten Nachmittag mit 1,1685. Das Dollar/Franken-Paar bewegt sich derweil kaum von der Stelle. Am frühen Abend bewegt es sich in einer engen Spanne um die Marke von 0,7905.

Der als sicherer Hafen geltende Dollar hatte dank der Waffenruhe im Iran-Krieg zuletzt nachgegeben. Nachdem die Euphorie am Donnerstag etwas verfolg, wurden am Abend die Ankündigungen Israels über Verhandlungen mit dem Libanon mit Erleichterung aufgenommen.

Die am Vorabend veröffentlichten Protokolle der Fed-Sitzung vom März zeigten derweil, dass die meisten US-Notenbanker negative Auswirkungen des Iran-Kriegs auf den US-Arbeitsmarkt befürchteten. Insgesamt lag der Konsens aber unverändert bei einer Zinssenkung im laufenden Jahr.

Gleichwohl könnte das Thema Inflation und Leitzinsen wieder stärker in den Fokus rücken, sollte die Waffenruhe länger anhalten. Der am Donnerstag publiziertes Preisindex PCE verharrte im Februar wie erwartet bei 2,8 Prozent. Der PCE ist das bevorzugte Preismass der US-Notenbank Fed und wird an den Finanzmärkten stark beachtet. Am Freitag werden in den USA Inflationszahlen für den März publiziert.

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(AWP)