Zum Franken hat der Euro etwas am Wert verloren. Am späten Abend notiert das Euro-Franken-Paar mit 0,9575 wieder deutlich unter der Marke von 0,96, über der es im frühen Handel (0,9602) noch stand. Auch der Dollar gibt zum Franken etwas nach und geht aktuell mit 0,8747 um, nach 0,8764 um die Mittagszeit.

Mit Blick auf die US-Konjunkturdaten nahm die Produktivität im zweiten Quartal deutlich zu, während die Lohnkosten nicht so stark wie erwartet stiegen. Im Juni legten ausserdem die Aufträge für die US-Industrie deutlich zu, was allerdings nicht überraschte. Stattdessen stach die Stimmungseintrübung im Dienstleistungssektor der USA hervor.

Die Konsensschätzung sei unterschritten worden, aber noch liege der Index oberhalb der Expansionsschwelle, konstatierte Volkswirt Ulrich Wortberg von der Helaba. Damit bleibe das Bild intakt, wonach die Schwäche im Verarbeitenden Gewerbe von der Expansion im Dienstleistungssektor kompensiert werden könne. Insgesamt seien die Wirtschaftsaussichten aber getrübt, was "die US-Notenbank darin bestärkt, sich nicht auf eine weitere Zinserhöhung festzulegen", so Wortberg.

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