Auch zum Franken macht der Euro etwas an Boden gut. Aktuell notiert das Euro-Franken-Währungspaar bei 0,9598. Am frühen Nachmittag hatte der Euro sogar zeitweise die Marke von 0,96 wieder überschritten. Zum Dollar notiert der Franken hingegen kaum verändert bei 0,8791 nach 0,8784 am Nachmittag und 0,8783 am Morgen.

Ein wenig gestützt wurde der Euro am Vormittag durch besser als erwartet ausgefallene Konjunkturdaten aus der Eurozone. Im Juni war die Industrieproduktion überraschend gestiegen, wenngleich nur dank der Energieproduktion. Zudem wurde ein Anstieg der Wirtschaftsleistung im gemeinsamen Währungsraum im 2. Quartal bestätigt.

Die Dollar-Stärke der vergangenen Handelstage hat sich damit zumindest vorerst nicht fortgesetzt. Die im Juli stärker als erwartet gestiegene US-Industrieproduktion stützte den US-Dollar nicht. Beobachter warten auf das am Abend anstehende Protokoll der jüngsten Zinssitzung der US-Notenbank Fed. Man erhofft sich Aufschluss auf das weitere Vorgehen der Fed. Die Notenbank hatte auf ihrer letzten Sitzung im Juli die Leitzinsen zwar angenommen. Das weitere Vorgehen liess sie jedoch offen.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,85645 (0,85955) britische Pfund und 159,07 (159,04) japanische Yen fest.

Die Feinunze Gold wurde am Nachmittag in London mit 1903 Dollar gehandelt. Das waren 3 Dollar mehr als am Vortag.

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