US-Präsident Donald Trump stellte eine baldige Entscheidung in Aussicht. Zuletzt war jedoch offen, ob er einer von Unterhändlern ausgehandelten Vereinbarung zustimmen wird. Ausserdem hat der Iran Trump vorgeworfen, zentrale Vereinbarungen zu verzerren oder zu ignorieren. So sank die Nachfrage nach dem US-Dollar als sicherem Hafen, während zugleich die Sorgen über steigende Energiepreise etwas nachliessen.
Der Euro stieg zum Dollar auf 1,1665 nach 1,1649 am Nachmittag. Zudem notierte der Dollar zum Franken mit 0,7811 leicht tiefer als am Nachmittag (0,7814). Gegenüber dem Franken zeigte sich die Gemeinschaftswährung dagegen kaum verändert bei 0,9111 Franken nach 0,9102 am Nachmittag.
Im Tagesvergleich setzte sich damit die Schwäche des Greenback fort. Der Franken gewann sowohl gegenüber dem Dollar als auch leicht gegenüber dem Euro an Wert.
Konjunkturdaten aus der Eurozone lieferten zum Wochenschluss kaum Impulse. Gemäss veröffentlichten Konsumentenpreisdaten war in Deutschland die Inflationsrate unerwartet auf 2,6 Prozent gesunken. Die EZB dürfte laut Experten trotzdem die Leitzinsen anheben. Auf diese Weise trage sie dazu bei, dass langfristige Inflationserwartungen gar nicht erst aufkämen, hiess es am Markt. Zudem sei die Inflation in Frankreich, Italien und Spanien gestiegen.
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(AWP)
