Auch zum Schweizer Franken zog der Euro leicht an. Am Dienstagmittag wurde er zu 0,9669 nach 0,9654 Franken am früheren Morgen gehandelt. Derweil bewegte sich der Dollar zum Franken kaum von der Stelle und kostete zuletzt mit 0,9020 Franken in etwa so viel wie am Morgen.
Eine verbesserte Stimmung unter deutschen Finanzexperten gab dem Markt keine neue Richtung. Die ZEW-Konjunkturerwartungen stiegen im November stärker als gedacht. Es war der vierte Zuwachs in Folge. «Es erhärtet sich somit der Eindruck, dass die Talsohle der konjunkturellen Entwicklung in Deutschland erreicht ist», kommentierte ZEW-Präsident Achim Wambach die Resultate.
Am Nachmittag stehen Inflationsdaten aus den USA im Mittelpunkt. Die Regierung veröffentlicht Zahlen für Oktober. Die Preisentwicklung ist mitentscheidend für den Kurs der US-Zentralbank Fed. Weil die Notenbank ihre Zinsen bereits kräftig angehoben hat und die Inflation deutlich gesunken ist, werden aktuell keine weiteren Zinsanhebungen erwartet. Fed-Vertreter werden aber nicht müde zu betonen, dass zusätzliche Straffungen nicht ausgeschlossen sind.
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(AWP)