Von der europäischen Währungshütern als auch der Bank of England werden zunächst unveränderte Leitzinsen erwartet, wichtiger werden aber die begleitenden Kommentare hinsichtlich der Inflationsrisiken werden. «Beide Zentralbanken dürften heute versuchen, die Märkte von einem entschlossenen Vorgehen zu überzeugen», schreiben die Experten der Commerzbank. Am Vorabend hatte das Fed die Zinsen unverändert belassen, das Board zeigte sich aber so zerrissen wie lange nicht.

Im Tagesverlauf stehen noch zahlreiche wichtige Konjunkturdaten an, darunter der PCE-Preisindex oder das BIP aus den USA.

Der Euro hat bis gegen Mittag zum Greenback merklich angezogen und nähert sich mit aktuell 1,1689 US-Dollar wieder der Marke von 1,17 an. Am frühen Morgen wurde die europäische Gemeinschaftswährung noch zu 1,1660 Dollar gehandelt. Grundsätzlich stützt aber der sehr hohe Ölpreis den Dollar.

Zum Franken ist der Kurs des Euro indes leicht gesunken. Gegen Mittag wurde die Gemeinschaftswährung bei 0,9212 Schweizer Franken gehandelt und damit etwas tiefer als am frühen Morgen. Auch der US-Dollar fiel am Vormittag gegen den Franken auf 0,7881 Franken und damit wieder unter die Marke von 0,79.

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(AWP)