Für die Schweiz gebe es zwei Seiten der Medaille, heisst es in einem Bericht der Commerzbank. Unter dem Strich dürfte der Konflikt laut den Analysten an der tiefen Teuerung nichts ändern, da der Franken aufgrund der Risikoaversion an den Märkten weiter erstarke. Entsprechend seien die steigenden Ölpreise nur die Kehrseite.

Dennoch möchte die Schweizerische Nationalbank (SNB) wohl kein Risiko eingehen. Entsprechend hätten sie am Mittwoch an einer Medienveranstaltung erneut ihre «erhöhte Bereitschaft zu Interventionen am Devisenmarkt betont. »Derartige Warnungen von der SNB sind selten", so die Coba-Experten. Der nächste Schritt dürfte dann wohl eine aktive Invervention sein.

Mit Blick auf die Kurse hielt sich das Euro/Frankenpaar mit 0,9060 am frühen Morgen weitgehend stabil, während das Dollar/Frankenpaar mit 0,7810 wieder leicht stieg. Derweil sank der Euro zum US-Dollar mit 1,1599 wieder knapp unter die Marke von 1,16.

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(AWP)