Das Marktumfeld bleibt auch im Devisenhandel von der Krise im Nahen Osten geprägt. Am Montag haben Fortschritte bei den Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran für ein Abkommen zur Beilegung des Kriegs jedoch den Devisenmarkt nur wenig bewegt. Laut US-Vizepräsident JD Vance will der Iran wieder Inspektoren der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) ins Land lassen. Einen Zeitplan dafür gebe es aber noch nicht.
Derweil hat sich EZB-Präsidentin Christine Lagarde für eine massvolle Reaktion auf die durch den Iran-Krieg ausgelösten Inflationsgefahren ausgesprochen. Den Preisdruck könne die Notenbank zwar nicht ignorieren, so Lagarde vor dem Wirtschafts- und Währungsausschuss des Europäischen Parlaments. «Wir sehen jedoch noch keine Anzeichen für eine Entankerung der Inflationserwartungen oder für Zweitrundeneffekte, die zum jetzigen Zeitpunkt eine energischere politische Reaktion rechtfertigen würden.» Der Euro gab daraufhin etwas nach.
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(AWP)
