Auch zum Franken steht der Euro mit 0,9712 Franken über dem Niveau vor dem Wochenende. Im Tagesverlauf gab der Euro aber vorübergehend sowohl zum Dollar als auch zum Franken etwas ab. Das USD/CHF-Paar notiert am späten Abend bei 0,9109 Franken. Das ist in etwa so viel wie auch am Freitagabend.

Generell wurde die Risikobereitschaft der Anleger zum Wochenauftakt grösser, was neben den Aktienmärkten auch den Euro stützte, weil am Devisenmarkt der Dollar, aber auch der Schweizer Franken als sicherer Hafen gilt. «Die Beruhigung im Nahost-Konflikt spiegelt sich auch an den internationalen Finanzmärkten wider», begründete Marktbeobachter Andreas Lipkow die wieder etwas bessere Stimmungslage.

Mit Blick auf relevante Wirtschaftsdaten fiel der Wochenstart ruhig aus. Die Verbraucherstimmung in der Eurozone hat sich im April etwas weiter verbessert, allerdings weniger deutlich als erwartet. Ansonsten spielte die Geldpolitik weiterhin eine zentrale Rolle. Laut Frankreichs Zentralbankchef Francois Villeroy de Galhau dürfte die Unsicherheit am Ölmarkt die EZB nicht von einer ersten Zinssenkung im Juni abhalten. Er äusserte sich am Wochenende in der französischen Zeitung «Les Echos».

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(AWP)