Der Nahost-Konflikt bleibt weiterhin das bestimmende Thema am Markt. Die USA starten am heutigen Montag «Project Freedom», um neutrale Schiffe aus der Strasse von Hormus zu eskortieren. Der Iran wiederum erklärte, eine Einmischung der US-Marine stelle einen Verstoss gegen den Waffenstillstand dar. US-Präsident Donald Trump wiederum kündigte an, den jüngsten Friedensvorschlag des Irans zu prüfen. Er bezweifle jedoch, dass dieser ihn zufriedenstelle, und schloss denn auch neue Militärschläge nicht aus. Damit bleibe die Lage unübersichtlich.

Neben der weiteren Entwicklung im Nahen Osten richtet sich die Aufmerksamkeit in den kommenden Tagen dann auf den US-Arbeitsmarkt, wobei eine Reihe von Beschäftigungsindikatoren die Marktstimmung prägen dürften.

In einem aktuellen Kommentar zum Schweizer Franken attestieren die Devisen-Experten der Commerzbank der SNB eine erfolgreiche verbale Intervention gegen eine Franken-Aufwertung. Nach Ansicht der Experten dürfte das Euro/Franken-Paar auch in den kommenden Monaten noch etwas weiter nach oben gehen«, wenn sich der Euro wieder erholt und die vom Markt erwarteten SNB-Zinserhöhungen auf sich warten lassen.» Langfristig sprächen aber alle Gründe für einen stärkeren Franken, was die SNB wohl kaum verhindern könne.

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(AWP)