Für das Euro/Franken-Paar war das per Saldo nur eine geringe Veränderung, nach 0,9152 am Morgen ging das Paar am späten Abend bei 0,9147 um.

Die angespannte Lage im Nahen Osten wirkt sich aktuell nicht sonderlich auf das Geschehen am Devisenmarkt aus. Die Lage hat sich dort zuletzt wieder zugespitzt. Der Anstieg der Ölpreise hielt sich jedoch in Grenzen und der Euro wurde nicht belastet.

Das US-Militär hat nach eigenen Angaben erneut unter iranischer Flagge fahrende, unbeladene Öltanker angegriffen und ausser Gefecht gesetzt. Zwei solche Schiffe hätten versucht, einen iranischen Hafen am Golf von Oman anzulaufen, teilte das für den Nahen Osten zuständige Regionalkommando (Centcom) auf der Plattform X mit. Nach iranischen Attacken auf drei US-Zerstörer in der Strasse von Hormus hat das US-Militär als Vergeltung zudem Ziele in der Islamischen Republik angegriffen.

Der etwas besser als erwartet ausgefallene US-Arbeitsmarktbericht stützte den US-Dollar kaum. Die Beschäftigtenzahl legte im April deutlicher zu als erwartet. Der Anstieg der Stundenlöhne blieb hingegen etwas hinter den Prognosen zurück, während die Arbeitslosenquote auf einem niedrigen Niveau verharrte.

Commerzbank-Experte Christoph Balz erwartet nach dem Bericht keine baldige Leitzinssenkung durch die US-Notenbank. Die Fed-Mitglieder dürften sich in ihrer mehrheitlich gehaltenen Einschätzung bestätigt sehen, dass der Arbeitsmarkt im Moment das geringere Problem sei. «Dagegen verfehlt die US-Notenbank ihr Inflationsziel seit fünf Jahren, und die steigenden Energiepreise sorgen aktuell für einen weiteren Teuerungsschub», schreibt Balz. «Es ist daher erst gegen Jahresende mit einer Zinssenkung zu rechnen, auch wenn sie von Präsident Trump immer wieder gefordert wird.»

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(AWP)