Auch zum Franken bewegte sich der Euro kaum mit aktuell 0,9767 nach 0,9761 am Morgen. Der US-Dollar ging mit 0,8983 weiterhin knapp unter der 90-Rappen-Marke um.
In der Eurozone gibt es weitere Anzeichen für einen nachlassenden Preisdruck. So sind die Erzeugerpreise erstmals seit Ende 2020 im Jahresvergleich gefallen. Der Rückgang war zudem etwas stärker als von Ökonomen erwartet. Im vergangenen Sommer waren die Preise, die Hersteller für ihre Produkte erhalten, noch um mehr als 40 Prozent gestiegen.
Schwächer als erwartet ausgefallene Daten zu den Einkaufsmanagerindizes für den Dienstleistungssektor aus Italien und Spanien im Juni belasteten den Euro kaum. Die zweite Schätzung für den gesamten Währungsraum fiel daher noch etwas niedriger als zunächst ermittelt aus.
Schwache Daten zu den US-Industrieaufträgen belasteten den Dollar nicht. Die Aufträge sind im Mai weniger gestiegen als von Ökonomen erwartet. Im weiteren Handelsverlauf wird die US-Notenbank ihr Protokoll zur jüngsten Sitzung veröffentlichen. Im Juni hatte die Fed bei ihren Zinserhöhungen pausiert. Die Anleger erhoffen sich von der Veröffentlichung Hinweise auf eine mögliche Zinserhöhung auf der nächsten Sitzung Ende Juli.
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,85685 (0,85673) britische Pfund und 157,26 (157,34) japanische Yen fest.
Die Feinunze Gold wurde am Nachmittag in London mit 1922 Dollar gehandelt. Das waren knapp 3 Dollar weniger als am Vortag.
jsl/he/an/tv