Das Dollar/Franken-Paar hat sich derweil bei Kursen um 0,7885 kaum von der Stelle bewegt.

Flucht in sichere Währungen

Insgesamt steht der Devisenhandel wegen der anhaltenden Safe-Haven-Nachfrage unter Druck, wie Händler berichten. Eine nachhaltige Entspannung im Iran-Konflikt zeichnet sich nicht ab, weshalb Anleger verstärkt in als sicher geltende Währungen wie den Dollar und den Franken investieren.

Die Wechselkursbewegungen dürften laut Commerzbank-Ökonom Volkmar Baur volatil bleiben, solange der Konflikt anhält und jeden Tag neue Wendungen bringt. «Die täglichen Bewegungen scheinen aber momentan mehr von Kommentaren einzelner Politiker und Zentralbanker getrieben zu sein als von fundamentalen Daten», sagte er. Damit seien sie schwer vorhersehbar.

Ölpreis wegen Bodentruppen-Bericht gestiegen

Auch der Ölpreis ist wieder gestiegen. Rohöl der Nordseesorte Brent wird derzeit bei 112,19 US-Dollar gehandelt und damit klar höher als am Vorabend. Grund dafür ist laut Händlern ein Bericht des Senders CBS, der von detaillierten Vorbereitungen des Pentagon für den Einsatz von Bodentruppen der USA im Iran spricht. Danach erreichten die Brent-Preise den höchsten Stand seit Beginn der Handelssitzung.

Allerdings liegen sie noch immer klar unter dem Höchststand des Vortages: Am Donnerstag waren sie zeitweise bis auf knapp 120 Dollar gestiegen, nachdem Angriffe auf die Gasindustrie in Katar und dem Iran die Furcht vor einer Eskalationsspirale geschürt hatten.

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(AWP)