Gegenüber dem Dollar zog der Euro auf 1,1404 Dollar an nach 1,1378 am frühen Morgen. Damit kletterte die Gemeinschaftswährung wieder über die Marke von 1,14 Dollar, unter die sie am Dienstag gefallen war. Zur Schweizer Währung gab der Dollar ebenfalls ganz leicht nach auf 0,8084 Franken, nachdem der «Greenback» am Morgen noch 0,8087 Franken gekostet hatte.
Kurz vor dem Wochenende stehen nur wenige wichtige Konjunkturdaten auf dem Programm, an denen sich die Anleger orientieren können. Erst am Nachmittag werden Daten zur Konsumlaune in den USA erwartet.
Aussagen von US-Notenbankern, die sich besorgt über die hohe Inflation gezeigt hatten, konnten dem Dollar keinen weiteren Auftrieb verleihen. Der Präsident der regionalen Notenbank von New York, John Williams, bezeichnete die Inflation als «zweifellos erhöht». Der Notenbanker Austan Goolsbee, Präsident der regionalen Notenbank von Chicago, erkannte eine besorgniserregende Entwicklung der Inflation im Bereich Dienstleistungen.
Zuletzt hatte eine Spekulation auf höhere Zinsen in den USA im weiteren Verlauf des Jahres für eine allgemeine Dollar-Stärke gesorgt.
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(AWP)
